Innere Erkenntnis dank vedischer Astrologie

Die Astrologie beschäftigt sich wie die Astronomie mit Himmelskörpern und Sternen – der Fokus ist jedoch ein ganz anderer. Während die Astronomie das Thema aus naturwissenschaftlicher Sicht behandelt, steht für die Astrologie die Deutung von Sternenbildern und Erstellung von Horoskopen im Vordergrund. Ziel der Astrologie ist u.a.:

  • Die jeweiligen Stärken und Schwächen eines Menschen aufzuzeigen
  • Prognosen zu erstellen
  • Potenziale herauszuarbeiten

Grundlegend dafür ist die Annahme: alles, was im Universum geschieht, beeinflusst unser Leben hier auf der Erde. Aus genauen Angaben zur Geburt ermitteln Astrologen die Position der Sterne zum Zeitpunkt der Geburt und erstellen ein Geburtshoroskop, welches uns Aufschluss über uns selbst liefert.

Was ist die vedische Astrologie?

Die vedische Astrologie verzeichnet ihren Ursprung in jahrtausendealten, indischen Schriften. In den sogenannten Veden, den heiligen Schriften des Hinduismus, wurde das heutige vedische Wissen von Generation zu Generation überliefert.

Jyotish – begleitet vom Licht

Auf Sanskrit nennt sich die vedische Astrologie „Jyotish“. Übersetzt heißt es: „Wissenschaft vom Licht“. Jyotish ermöglicht einen Weg zu unserem Selbst und eine Erkenntnis von dem, was wir im Inneren sind. Das Licht ist ein ständiger Begleiter auf dieser Reise.

Erkennen Sie sich selbst

Das Ziel der vedischen Astrologie liegt in der Selbsterkenntnis: zu verstehen, wer wir sind, was uns auszeichnet und zu erkennen, worin unsere Aufgabe im Leben liegt. Diese Selbsterkenntnis erhellt alle Bereiche des Lebens und hilft im Umgang mit Herausforderungen.

Nach Jyotish ist alles was uns im aktuellen Leben passiert, Ergebnis unserer Taten in vorherigen Leben – Karma ist hier das Stichwort. Kenntnis darüber zu schaffen, wie es um das eigene Karma steht, ist ebenfalls Ziel von Jyotish.

Möchten Sie mehr über Ihre eigene Zukunft erfahren? Jyotish verrät Ihnen nicht nur viel über sie selbst, sondern ist ebenfalls ein optimales Mittel für Prognosen.

Eine vedische Astrologieberatung hilft dabei, sich selbst zu erkennen und Verständnis für das eigene Selbst und die persönliche Situation zu schaffen, das eigene Potenzial zu nutzen und im Einklang mit sich selbst und Ihrer Umgebung zu leben.

Horoskope unterstützen auf dem Weg

Auf Grundlage Ihres Geburtsdatums, Ihres Geburtsortes und Ihrer genauen Geburtszeit lässt sich Ihr Geburtshoroskop erstellen. Dieses verrät Ihnen Wesentliches über sich selbst und Ihren Platz im Leben.

Wie in der westlichen Astrologie hält auch die vedische Astrologie noch mehr Informationen bereit wie zum Beispiel die Stundenastrologie. Es lassen sich lassen gezielte Fragen beantworten. Es gibt Jahresvorhersagen und die Mundan-Horoskope befassen sich mit politischen und wirtschaftlichen Geschehnissen.

Vargas, Muhurtas und 12 Tierkreiszeichen – Jyotish im Überblick

Was sind Muhurtas? Und was kann ich mir unter Vargas vorstellen? Jyotish setzt sich u.a. zusammen aus:

  • Vargas: Möchten Sie mehr über Ihre Beziehungen herausfinden? Oder Ihren beruflichen Werdegang genauer unter die Lupe nehmen? Vargas sind sogenannte Unterhoroskope, die es ermöglichen, sich einen konkreten Bereich des Lebens genauer anzuschauen.
  • Muhurtas: Ein Muhurta beschreibt den idealen Zeitpunkt für ein Vorhaben oder für den Beginn von etwas Neuem. Den optimalen Termin für eine Veranstaltung, eine Operation oder den Beginn eines neuen Vorhabens.
  • Die 12 Tierkreiszeichen: Die 12 Tierkreiszeichen werden je nach Geburtstag zugeordnet: Mesha, Vrishaba, Mithuna, Kataka, Simha, Kanya, Thula, Vrishika, Danur, Makara, Kumdha, Meena.
  • Die 3 Gunas: Sattva, Tamas und Rajas sind die drei Gunas oder Grundqualitäten, welche für die geistige Ebene stehen, die sich auf der physischen Ebene zeigen. Sattva steht für das Licht, Reinheit, Liebe. Tamas für die Nacht, Passivität, Trägheit und Rajas für die Abwechslung, Aktivitäten, Ruhelosigkeit und Leidenschaft.
  • Die 9 Planeten, Grahas: Die sieben Planeten, die auch in der westlichen Astrologie zu finden sind – Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus und Saturn – werden ergänzt durch Ketu und Rahu: zwei Mondknoten.
  • Nakshatras: Nakshatra bedeutet übersetzt so viel wie Mondhaus oder Stern. Es gibt insgesamt 27 und jedes Mondhaus entspricht in etwa einem Tag des siderischen Monats.
  • Vedische Baukunst – perfektes Wohnen mit Vastu Shastra: Vastu Shastra ist eine indische Architekturlehre. Als Basis für den richtigen Wohnort wird das Horoskop ausgearbeitet und mit den Gesetzen des Vastu Shastra in Verbindung gebracht. Ihr Leben, Glück und Erfolg, Ihre Beziehungen und Ihre Gesundheit sind abhängig von der Wahl des richtigen Grundstücks.

Im Vergleich zur westlichen Astrologie: Wie unterscheiden sich die beiden Systeme?

Genau wie die westliche Astrologie unterteilt auch Jyotish in 12 Tierkreiszeichen. Dabei ist der Tierkreis jedoch ein ganz anderer:

  • Tropischer Tierkreis in der westlichen Astrologie: Hier ist der Beginn an der Stelle, an der die Sonne zu Frühlingsbeginn steht. Das bedeutet: der tropische Tierkreis nimmt die Beziehung der Erde zur Sonne als Grundlage. Er beginnt mit dem Punkt, an dem die Sonne senkrecht über dem Äquator steht, also mit 0° und dem Tierkreiszeichen Widder.
  • Siderischer Tierkreis bei Jyotish: Wie auch in der westlichen Astrologie wird das Himmelszelt in zwölf Abschnitte unterteilt. Im Jyotish betragen diese jeweils genau 30°. Daraus ergibt sich: auch die siderische Astrologie unterteilt in zwölf Tierkreiszeichen. Dieser klare Beginn, wie er im tropischen Tierkreis mit Stand der Sonne zu Frühlingsbeginn gegeben ist, ist in der siderischen Astrologie jedoch nicht gegeben.
  • Ayanamsa: bedeutet Unterschied zwischen dem tropischen Tierkreis und dem Stand der Fixsterne (siderischer Tierkreis), welche die Basis für Berechnungen bei der vedischen Astrologie darstellen. Der tropische Tierkreis entfernt sich von dem siderischen Tierkreis ca. alle 72 Jahre, und zwar um ungefähr einen Grad mehr. Durch die Kreiselbewegung, die die Erde aufweist, verschiebt sich mit der Zeit der Frühlingspunkt im tropischen Tierkreis. Zur Zeit sind es ca. 24 Grad.

Ein Aszendent spielt in beiden Systeme eine Rolle und beide Systeme gehen von bestimmten Charaktereigenschaften aus, die die jeweiligen Tierkreiszeichen kennzeichnen. Nakshatras und Vargas kommen in der westlichen Astrologie nicht vor.

Ayurveda als verwandte Wissenschaft

Genau wie die vedische Astrologie basiert auch Ayurveda auf den Veden. Der Ursprung ist also der gleiche, doch wie unterscheiden sich die Wissenschaften voneinander?

Was ist Ayurveda?

Abgeleitet von den Sanskrit-Wörtern „Ayus“ für Leben und „Veda“ für Wissenschaft, ist Ayurveda die Wissenschaft des Lebens. Sie ist eine ganzheitliche Heilkunst, die ein langes und gesundes Leben ermöglicht. Im Vordergrund stehen bei Behandlungen durch Ayurveda-Therapeuten immer die individuellen Bedürfnisse.

Wofür eignen sich Ayurveda-Behandlungen?

Im Ayurveda liegt der Fokus darauf, die Energien ins Gleichgewicht zu bringen. Dadurch werden körperliche und auch psychische Krankheiten präventiv behandelt und das Risiko für einen Krankheitsausbruch minimiert. Weil im Ayurveda stark auf die individuellen Bedürfnisse Rücksicht genommen wird, eignet sich eine ayurvedische Begleitung auch bei der Schwangerschaft hervorragend.

Yoga und Ayurveda

Yoga hat als Ziel durch Atmung, Meditationen und Bewegung zu innerer Harmonie zu führen. Daher unterstützt es optimal dabei, ein energetisches Gleichgewicht herzustellen und ergänzt die ayurvedische Praxis somit wunderbar.

Die 3 Doshas

Ayurveda unterscheidet zwischen den 3 Lebensenergien, oder Doshas, Vata, Pitta und Kapha. Sie werden je den 5 Elementen zugeordnet:

  • Der Vata-Typ: Aktivität und Bewegung sind sein Alltag, die Elemente Raum und Luft.
  • Der Pitta-Typ: Er ist sehr leistungsstark und ein wahres Energiebündel, sein Element ist Feuer.
  • Der Kapha-Typ: Stabilität und Ruhe sind charakteristisch, seine Elemente sind Wasser und Erde.

Häufig sind wir eine Mischung der Doshas, manchmal überwiegt aber auch einer der drei Typen.

Was ist die ayurvedische Ernährung?

Ayurveda verfolgt das Ziel einer gesunden und ganzheitlichen Ernährung, die den Grundstein für eine gute Gesundheit legt. Je nach Dosha gestaltet sich die Ernährung etwas anders. Für alle Menschen aber gilt in der Ayurveda-Küche: frische und unverarbeitete Produkte sind wichtig. Mit Gewürzen sollte nicht gespart werden, denn diesen wird im Ayurveda eine positive Wirkung auf die Gesundheit zugeschrieben.

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