Achtsamkeit – eine Wohltat für Körper und Geist

Unser Alltag ist hektisch, schnell und besteht aus vielen Dingen. Die To-do-Liste im Kopf wird immer länger und wir sind oft in Gedanken schon beim nächsten Termin und bei den Punkten, die auf der Liste noch nicht abgehakt sind. Unsere Aufmerksamkeit ist überall – nur nicht bei dem, was wir im Moment machen. Während Sie diesen Text lesen, schweifen Ihre Gedanken vermutlich ab und Sie planen den morgigen Tag, das Abendessen … Die Folge: wir verlieren uns selbst, sind dauergestresst und haben das Gefühl nicht allen To-dos gerecht werden zu können. Achtsamkeit ist dabei der Weg zum Ziel.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit bedeutet ein aktives Verweilen im Hier und Jetzt. Die Zukunft lässt man Zukunft sein, die Vergangenheit Vergangenheit – wichtig ist das, was im Moment passiert.
Das bezieht sich auch auf unsere Gedanken: sowohl positive als auch negative werden erkannt und bewusst wahrgenommen und nicht verdrängt. Dasselbe geschieht auch mit Emotionen, Körperempfindungen und eigenen Handlungen oder Handlungen anderer Personen.

Kann Achtsamkeit auch dabei helfen rasende Gedanken zu stoppen?
Gedanken wollen gehört werden. Wenn wir diese immer wieder verdrängen, führt es auf kurze oder lange Sicht dazu, dass diese nur noch lauter werden. Achtsamkeit hilft dabei, diese Gedanken zuzulassen, ihnen Raum zu geben und nimmt ihnen dadurch die Wucht.

MBSR – was ist das?

Ursprünglich kommt die Idee der Achtsamkeit aus dem Buddhismus. MBSR oder auch Mindfulness-Based-Stress-Reduction, die verbreiteste Achtsamkeits-Technik, hat jedoch keine spirituellen oder religiösen Hintergründe, sondern stellt Achtsamkeitsübungen für Ihren Alltag bereit. Sie wurde 1979 in Massachusetts von dem Molekularbiologen Kabat-Zinn entwickelt und trägt seither zur gesundheitlichen Unterstützung von Geist und Körper bei.

Achtsamkeit und Meditation

Eine gute Meditation kann Achtsamkeit fördern, sie kann sie jedoch nicht ersetzen. Denn: Das Ziel einer Meditation ist es, einen freien Geist ohne Gedanken zu erlangen. Achtsamkeit setzt allerdings einen ganz anderen Fokus. Die Gedanken sollen nicht „verschwinden“ – im Gegenteil. Sie sollen wahrgenommen und gehört werden. Und in einem nächsten Schritt reflektiert werden: Helfen mir diese Gedanken gerade oder tun sie mir nicht gut? Was kann ich tun, wenn Gedanken nicht sinnvoll sind? Diese Herangehensweise ist ein essenzieller Schritt in Richtung mehr Lebensqualität.

Was sind die Vorteile von Achtsamkeit?

Achtsamkeit zeigt Ihnen einen Weg zu sich selbst und Ihrem Innersten auf. Sie profitieren davon in mehreren Punkten:

  • Ein intensiverer Bezug zu mir selber: Sie lernen sich selber besser kennen und erkennen bestimmte Gedanken- oder Verhaltensmuster, die immer wieder auftreten. Achtsamkeit hilft dabei, dass Sie sich selber besser verstehen und merken, an welchen Stellen Sie für mehr Zufriedenheit in Ihrem Leben ansetzen können.
  • Reduktion von Stress: Sie wirken dem „ständig im Morgen sein“ ganz bewusst entgegen, indem Sie aktiv im Hier und Jetzt bleiben. Das entschleunigt und mindert so Ihr Stresslevel. Wichtige Stichworte sind hier: ein gutes Stressmanagement und eine bessere Work-Life-Balance.
  • Linderung von körperlichen Symptomen: Achtsamkeit steigert das allgemeine Wohlbefinden und reduziert Stress. Das wirkt sich positiv auf körperliche Beschwerden aus – sowohl auf akute als auch auf chronische Schmerzen. Insbesondere psychosomatische Beschwerden und Beschwerden durch beispielsweise Depressionen werden stark gelindert.
  • Selbstbewusster werden dank Achtsamkeit: Eine achtsame Lebensweise sorgt für mehr Lebensqualität und Zufriedenheit. Außerdem lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auch auf Gedanken, die hinderlich sind und reflektieren diese kritisch. Das sorgt dafür, dass Sie nicht mehr von diesen geleitet werden. Das kann Ihr Selbstvertrauen weiter aufbauen und Ihr Selbstwertgefühl steigern.

Achtsamkeit und Empathie

Achtsamkeit stärkt nicht nur das Selbstmitgefühl, sondern auch die Empathie anderen gegenüber. Denn wenn wir uns selber besser verstehen lernen, hilft das im Umgang mit anderen. Wir werden achtsamer und rücksichtsvoller mit den Bedürfnissen und Empfindungen anderer.

Andere erkennen dank Empathie
Empathie ist auch bekannt unter Mitgefühl oder Einfühlsamkeit. Empathische Menschen können sich gut in andere einfühlen und ihre Gefühlswelt und Gedanken nachvollziehen. Sie verstehen die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Mitmenschen und erkennen ihre Eigenschaften sehr schnell. Aktives Zuhören und die richtige Interpretation von Mimik und Gestik fällt Empathen leicht.

Davon profitieren Ihre sozialen Beziehungen jeglicher Natur:

  • Freundschaften und Familie: Ein gutes Empathievermögen bedeutet gegenseitiges Verständnis und schafft die Basis für tiefgehende und enge Bindungen und Freundschaften.
  • Kollegen: Empathie ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Teamarbeit, denn sie hilft dabei, sich auf verschiedene Kollegen einzustellen und Verständnis für andere Meinungen aufzubringen.
  • Als Führungskraft: Konflikte können dank Empathie schon früh erkannt und schnell geklärt werden, es fällt leicht die Mitarbeiter zu motivieren und ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihnen zu schaffen.

Sogenannte Spiegelneuronen sind verantwortlich dafür, dass wir verstehen, wie und wieso jemand so fühlt oder handelt. Auch wenn wir alle die Anlage für Empathiefähigkeit mitbringen, lässt sich diese jedoch auch erlernen – Achtsamkeit ist ein Weg dafür. Denn jemand, der seine eigenen Gefühle und Gedanken zulässt und diese versteht, kann viel leichter die seiner Mitmenschen erkennen und auf sie eingehen.

Achtsamkeit für Kinder

Wenn Kindern zu viel Stress widerfährt, kann das in Aggressionen, unruhiges oder ängstliches Verhalten oder ein niedriges Selbstvertrauen umschlagen.
Um Stress richtig zu begegnen, lohnt sich Achtsamkeit. Singletasking, also die Aufmerksamkeit nur auf eine Handlung zu legen, ein Achtsamkeitstagebuch und Zeit im Grünen fördern den achtsamen Umgang mit sich und reduzieren das Stresslevel für Kinder.

Achtsamkeit im Berufsalltag

Nicht nur der Alltag sondern auch der Büroalltag verlangt einiges von uns ab: immer neue Informationen und anstehende To-dos sorgen dafür, dass wir während der Arbeitszeit unter Dauerstress stehen und uns nicht gut auf die aktuelle Aufgabe konzentrieren können. Achtsamkeit sorgt für diese bewusste Konzentration auf das was gerade ansteht und steigert zudem die generelle Konzentrationsfähigkeit. Das Ergebnis: eine produktivere Arbeitsweise, mehr Motivation und Erfolg für Ihr Unternehmen.
Da Achtsamkeit eng verknüpft ist mit Empathie, sorgt sie indirekt für eine gute Zusammenarbeit im Team, eine offene Kommunikation und einen guten Umgang, wenn es Konflikte gibt. Das stärkt die Wertschätzung und den Respekt im Arbeitsumfeld.

3 Tipps für mehr Achtsamkeit in Ihrem Alltag

Achtsamkeit ist also gut für jeden unserer Lebensbereiche und stärkt unseren Körper und Geist. Ihr Achtsamkeitstraining kann u.a. so aussehen:

  • In der Ruhe sitzen: Suchen Sie sich dafür einen Ort der Ruhe und setzen Sie sich aufrecht hin. Dann nehmen Sie Ihre Atmung ganz intensiv und bewusst wahr. Dazu können Sie entweder mitzählen, wenn Sie ein- und ausatmen, oder mitsprechen, indem Sie jedes Mal „Ich atme ein“ und „Ich atme aus“ sagen.
  • Ihre Umgebung fühlen: Wissen Sie wie sich die Oberfläche von Ihrem Handy anfühlt? Oder der Boden unter Ihren Füßen? Beim bewussten Fühlen und Tasten konzentrieren Sie sich auf die Gegenstände, die gerade in der Hand halten oder auf denen Sie sitzen, stehen …
  • Intensiv Zuhören: Unser Alltag ist gefüllt mit Geräuschen, die wir oft nur als eine Geräuschkulisse im Hintergrund wahrnehmen. Versuchen Sie aus dieser Kulisse einzelne Geräusche auszumachen und sich ganz bewusst auf diese zu konzentrieren.

Mehr Achtsamkeit dank Coaching

In einem maßgeschneiderten Coaching erfahren Sie mehr über sich selbst. Dank Human Design und Astrologie werden Ihnen Ihre Potenziale, Stärken und Schwächen bewusst, denn beides sind ideale Wege, zu Ihrem wahren Ich zu gelangen. Somit fällt es Ihnen leichter, sich selbst besser kennen zu lernen und achtsamer mit sich und anderen umzugehen.

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