Ein Satz, der sich positiv auf das Selbstwertgefühl auswirkt: "You are amazing."

Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl – wie hängt das zusammen?

Was wir morgens bei einem Blick in den Spiegel denken, kann ganz davon abhängen, wie wir uns gerade fühlen. Liegen ein stressiger, anstrengender Tag oder einige Misserfolge hinter uns, haben wir vielleicht nicht ausreichend Kraft, uns etwas Positives zuzusprechen und wertschätzend uns selbst gegenüber zu sein. Dabei ist dieser Umgang mit uns selbst wichtig und wirkt sich stark auf unseren Alltag aus.

Was ist das Selbstwertgefühl?

Welchen Wert wir uns selbst zuschreiben, wirkt sich auf unsere Gedanken, Gefühle und unser Verhalten aus – uns selbst und anderen gegenüber. Der Begriff beschreibt, wie wir uns selbst wahrnehmen und bewerten und mit welcher Wertschätzung wir uns selbst begegnen.
Wer unter einer niedrigen Wertschätzung leidet, dem kommen Sätze wie „Ich habe diese Chance nicht verdient“ vermutlich bekannt vor.

Hoch oder gering?

Was tun, denken oder fühlen Menschen, die ein starkes Selbstwertgefühl haben? Wer sich selbst einen hohen Wert zuschreibt, profitiert in allen Lebensbereichen davon. Denn er weiß um seine Stärken und Schwächen und hält sich selbst für wertvoll, kann Grenzen ziehen und sorgt gut für sich. Wer sich selbst respektiert, wird auch von anderen respektiert und geht gelassener mit dem Leben an sich um. Das zeigt sich u.a. in:

  • Gute körperliche und mentale Gesundheit
  • Hohe Selbstakzeptanz
  • Keine Furcht vor Fehlern
  • Anpassungsfähigkeit und Offenheit für Neues
  • Zufriedenheit mit dem Leben
  • Stabile Beziehungen – wer sich selbst nicht wertschätzt, dem fällt es schwer, andere wertzuschätzen
  • Gute Stressresistenz

Wie wirkt sich ein geringes Selbstwertgefühl auf dein Leben aus? Dieses zeigt sich u.a. durch:

  • Minderwertigkeitsgefühle und -gedanken
  • Schnelle Aufgabe bei Scheitern oder kleinen Hindernissen
  • Ständige Suche nach Bestätigung und positivem Feedback im Außen
  • Neues scheuen

Was sind die 6 Säulen des Selbstwertgefühls?

Sich in Richtung mehr Wertschätzung sich selbst gegenüber zu orientieren, lohnt sich also. Die Frage ist nur: Wo fange ich an? Diese 6 Punkte können eine erste Orientierungshilfe sein:

  1. Bewusst leben
  2. Sich selbst so annehmen, wie man ist
  3. Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen
  4. Selbstsicherheit und für sich selbst einstehen
  5. Persönliche Ziele setzen und verfolgen
  6. Die eigenen Werte kennen und danach handeln

Was ist der Unterschied zwischen Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl?

  • Selbstwertgefühl: Meine Wertschätzung mir gegenüber, welchen Wert ich mir selbst gebe.
  • Selbstbewusstsein: Ich bin mir bewusst über meine eigenen Stärken und Fähigkeiten und bin davon überzeugt.
  • Selbstvertrauen: Mein Vertrauen in mich, meine Entscheidungen und Kompetenzen.

Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein

Ein gutes Selbstbewusstsein ist die Basis für ein hohes Selbstwertgefühl. Wenn wir überzeugt von dem sind, wer wir sind und was wir können, schreiben wir uns automatisch auch einen höheren Wert zu. Wenn Sie z.B. gut darin sind, anderen Ratschläge zu geben, zuzuhören, Verständnis und Empathie aufzubringen und dann, aufbauend auf diesen Stärken, ein Psychologie-Studium beginnen, ist während des Studiums Ihr Selbstwert hoch. Sie bringen sich selbst Wertschätzung entgegen, da Sie wissen, dass Sie gut in dem sind, was Sie machen.

Woher kommt es? Die Ursprünge

Wie wir uns selbst sehen und welchen Wert wir uns zuschreiben, wird vor allem in der Kindheit geprägt. Warum müssen Kinder Selbstbewusstsein und somit ein positives Selbstwertgefühl erlangen? Weil die Zeit maßgeblich prägend ist und sie nicht im Erwachsenenalter unter einem niedrigen Selbstwertgefühl leiden, sondern ein erfülltes, zufriedenes Leben führen können sollten.

Der Wert, den wir uns selbst zuschreiben, wird u.a. geprägt von:

  • Unseren Eltern und deren Erziehung: Eltern, die oft und stark kritisieren, verunsichern das Kind in seiner Selbstwahrnehmung. Es denkt, es mache ständig etwas falsch und kann diesen Gedanken mit ins Jugend- und Erwachsenenalter nehmen. Dort erfolgt dann die Bestrafung nicht mehr durch die Eltern, sondern durch sich selbst. Ein niedriger Selbstwert ist die Folge.
  • Mobbing während der Schul- oder Arbeitszeit: Das immer wiederkehrende negative Feedback kann sich irgendwann so stark einbrennen, dass wir es als unsere Sicht auf uns selbst übernehmen und unseren Wert daran festmachen.
  • Erfolglosigkeit: Diese ist immer subjektiv – was unter Erfolg verstanden wird, kann für jeden Menschen etwas anderes sein. Aber egal ob Arbeitslosigkeit, Singledasein oder Scheitern im Studium – das Selbstwertgefühl kann in allen Fällen darunter leiden.
  • Ein Narzisst als Partner: Das führt häufig zu einer Beziehung, die nicht guttut und uns klein machen kann.

Warum wird das Selbstwertgefühl im Laufe der Jahre immer stärker?

Falls Sie aktuell noch unter einer geringen Wertschätzung sich selbst gegenüber leiden und noch jünger sind, ist das Gute: Diese Wertschätzung nimmt im Laufe der Jahre zu. Bis zum Alter von ca. 70 Jahren wächst es kontinuierlich. Der Grund dafür ist, dass man mit Eintritt ins Erwachsenenleben nach und nach seinen Platz findet: Studium, Beruf, Partnerschaft, eventuell Familie – all das sorgt für ein Gefühl von Sicherheit und bestärkt uns, was positiv zu einem guten Selbstwert beiträgt.

Selbstwertgefühl steigern

Tipps & Übungen – Wie kann ich mein Selbstwertgefühl stärken?

  1. Rücksichtnahme auf sich selbst: Wie sind Sie für eine gute Freundin da, wenn sie mal was falsch gemacht hat? Versuchen Sie sich selbst so zu behandeln, wie Sie andere behandeln, wenn es Ihnen schlecht geht. Machen Sie sich nicht ständig Vorwürfe und sagen Sie Ihrem inneren Kritiker auch mal, dass er jetzt still sein soll. Wenn Sie zu streng mit sich sind und sich für jeden kleinen Fehltritt bestrafen, wirkt sich das negativ auf Ihre Wertschätzung sich selbst gegenüber aus.
  2. Freude in das Leben lassen: Komplimente von Freunden annehmen, für kleine Glücksmomente im Alltag sorgen und mehr Zeit in Hobbies investieren – all das verleiht uns ein positives Gefühl. Dieses stärkt uns und sorgt dafür, dass wir uns wohl und gut in unserer Haut fühlen. Unsere Stimmung und die Wertschätzung, die wir uns selbst entgegenbringen, profitieren davon.
  3. Ständige Vergleiche sein lassen: Sich zu vergleichen kann uns motivieren und anspornen, uns zu verbessern. Es kann uns aber auch mit einem schlechten Gefühl, Neid und Selbsthass zurücklassen – und das in den meisten Fällen. Oft vergleichen wir uns mit Menschen, die es vermeintlich besser haben als wir, und der Wert, den wir uns selbst zuschreiben, leidet darunter. Sich auf das zu fokussieren, was man hat und worauf man stolz ist und sich in Dankbarkeit zu üben, sind Schritte in die richtige Richtung.

Life Coaching als Unterstützung

Diese Form des Coaching unterstützt diejenigen, die mit bestimmten Themen allein nicht vorankommen oder an bestimmten Stellen blockieren. Diese Themen können eine berufliche Neuorientierung, Angst vor der Arbeit, Persönlichkeitsentwicklung oder auch die Frage „Wie werde ich selbstbewusster?“ sein.

Vereinbaren Sie Ihr persönliches Coaching

Von einem guten Selbstwertgefühl profitieren Sie in allen Bereichen Ihres Lebens: Zwischenmenschliche Beziehungen werden gestärkt, im Beruf sind Sie erfolgreicher, weil Sie sich mehr zutrauen und wissen, an welcher Stelle Sie Grenzen setzen sollten. In einem maßgeschneiderten Coaching unterstütze ich Sie dabei, zu einer gestärkten Wertschätzung Ihnen selbst gegenüber zu finden. Human Design und Astrologie eignen sich dabei als wunderbare Wege, Ihnen Ihre eigenen Stärken und Kompetenzen aufzuzeigen, damit Sie diese aktiv im Alltag nutzen können. Sie werden dadurch selbstbewusster und merken, wie damit Ihr Selbstwertgefühl wächst.

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